17.Jan.2010 Anleitung falsches Gebiss – Teil 1 – der Abdruck mit Alginat

So, heute war es so weit. Hier wie versprochen die Anleitung für ein falsches Gebiss. Die ersten Schritte in der Dentalprosthetic habe ich hinter mich gebracht. Erstes Fazit: Mit den richtigen Produkten ist das Erstellen eines falschen Gebisses gar nicht so schwierig.

Der Abdruck mit Alginat © www.maskenbild.netZu aller erst brauchte ich von meinem Modell einen Abdruck seiner Zähne. Mittels der Dentalalginatmasse und dem Abrucklöffel für den Oberkiefer habe ich das gemacht. Über die Materialien habe ich bereits berichtet. Zuerst hat sich mein Modell seine Zähne geputzt. Danach habe ich das Alginatpulver mit Wasser im richtigen Verhältnis zusammengemischt. Beim Kauf des Produktes gab es auch einen praktischen Messbecher dazu, der hat mir beim Messen gut weitergeholfen. Zum Anmischen hatte ich laut Herseller 30 Sekunden Zeit. Dann die zähe Masse ab in den Abdrucklöffel und jetzt in den Mund des Modells.

Hier bitte aufpassen!!! Da wir Maskenbildner und keine Zahnärzte sind, sind wir nicht autorisiert diesen Vorgang eigenständig auszuführen.

Also soll sich das Modell den Löffel bitte selber in den Mund schieben. Dann 90 Sekunden aushärten lassen und e voilà haben wir einen perfekten Abdruck vom Oberkiefer meines Modelles.

Da Alginat schrumpft empfehle ich jedem den Negativabdruck sofort mit Dentalgips auszugießen. Eine Alternative zu Alginat wäre hier ein Zweikomponentensilikon, das schrumpft nämlich nicht. Allerdings ist das sehr teuer und genau aus diesem Grund habe ich mich für das Alginat entschieden.

Auf dem fertigen Positiv wird nun modelliert. Wie das geht erzähle ich Euch im nächsten Artikel.

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