22.Jan.2010 Alter Mann mit Glatze und Bart aus der Hand

“Alter Mann” mit Glatze und Bart aus der Hand war heute unser Thema in der Schule. Das bedeutet es wird eine Glatze geklebt, eingeschminkt und dann kommt noch der Bart aus der Hand hinzu. Ein sehr interessantes Thema, das auch für die IHK Prüfung relevant ist.

Paul als "alter Mann" mit Bart aus der Hand und Glatze © www.maskenbild.net

Gestern Abend, ich bin ja ein Mensch der Prokastination, habe ich mich ans Streichen der Glatze gemacht und meine Haare für den Bart aus der Hand vorbereitet.

Die Haare sollten vorher in Struktur gebracht werden, allerdings nicht zu kraus. Die Perfekte Struktur muss man natürlich selber für sich festlegen. Ich nehme immer gerne ein elektrisches Kreppeisen.

Beim Streichen der Glatze nehme ich immer den roten Glatzenkopf, zeichne mir dann meine Glatzenkontur ein und besprühe das Ganze mit Glanzspray. Mittels eines Schwämmchens streiche in dann Schicht für Schicht das Glatzan auf den Kopf. Dabei beginne ich immer am höchsten Punkt des Kopfes. Die Kontur sollte natürlich sehr dünn sein, damit die Übergänge anschließend nahtlos sind.

Ich streiche immer fünf Schichten, nach jeder Schicht pudere ich das Ganze mit Babypuder ab. Das ist viel günstiger als das Fixierpuder und erfüllt auch seinen Zweck.

Da Glatzan hauptsächlich auf Aceton basiert und das sehr schädlich ist, sollte man darauf achten das Streichen bei einem geöffnetem Fenster, oder noch besser im Freien zu machen!

Ideal wäre natürlich eine Luftabzugmaschine, allerdings ist das wirtschaftlich bei 40 Glatzen im Jahr nicht zu verantworten.

Wie die Herrenperücke die ich gerade anfertige ist auch dieses Thema eine Aufgabe für die IHK Prüfung. Allerdings kommt hier noch eine Schürfwunde auf die Hand hinzu. Irgendwie komisch, aber die Wunde musste halt auch noch in die Prüfung mit reingebracht werden.

Das heutige Thema ist meiner Meinung nach etwas fürs Theater. Das Altern ist bei jungen Gesichtern sehr schwierig zu schminken, aber mit ein bisschen Übung kann das schon was werden. Ist ja schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Bis zur Prüfung sind es noch fünf Monate, daher ist mit Sicherheit noch ein bisschen Üben angesagt.

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