05.Feb.2010 Königin Elisabeth – Frisur an der Perücke mit Gestell – Das Eindrehen
Der Ernst des Lebens hat wieder begonnen. Frisieren stand heute auf dem Stundenplan. “Königin Elisabeth”, ist eine unserer Prüfungsfrisuren für die IHK. Zu Beachten ist das Eindrehen der Perücke und auch ist hier ein Gestell von Nöten, wie man das macht erkläre ich Euch jetzt.
Nachdem ich die letzten drei Tage mit Mittagsschläfchen verbracht habe, ist es heute mal wieder Zeit etwas für meinen Blog zu tun. Gerade befinde ich mich im Schloßparktheater und nutze meine Pause für etwas Sinnvolles
Die IHK Prüfung besteht unter anderem aus der Aufgabe “Historisch Frisieren” wie zum Beispiel auch “Alter Mann“, damit wie armen Schüler am Tag der Prüfung nicht total überfordert sind, bekommen wir die fünf möglichen Firsuren zum Üben. Also haben wir fünf verschiedene Frisuren von Rennaisance bis hin zu den 40er Jahren welche wir üben können. Am Tag der Prüfung zieht dann jeder eine Nummer (1-5) und dann muss die Perücke am ersten Tag zuerst eingedreht und am zweiten Tag dann ausfrisiert werden.
Heute haben wir die “Königin Elisabeth” geübt. Ein Gestell zu haben ist hier von Vorteil, damit die typische Herzform besser gelingt und der Firsur halt gibt.
Das Gestell habe ich aus Draht gefertigt. Damit es eine stabile Form bekommt sollte man eine Art Gitter bauen. Die Enden der Drähte können dann sogar zusammengelötet werden. Das dauert aber. Ich bin ja eher der pragmatische Typ. Daher werden bei mir die Enden mit Heißkleber zusammengehalten und gleichzeitig so stumpf gemacht, damit der Draht den Tüll der Perücke nicht zerstören kann.
Ja, was würde ich nur ohne Heißkleber machen.
Beim Eindrehen der Perücke empfehle ich Euch eine passende Scheitelung. Also vom Hinterkopf zum Oberkopf. Bei den Wicklern am Oberkopf empfehle ich Euch Dauerwellwickler zu nehmen. Die Spitzen der Haarpassés sollten aber in jedem Falle mit Spitzenpapier eingedreht werden, sonst habt ihr später einen Krauskopf und mit Sicherheit auch nicht mehr lange Freude an der Perücke.
