26.Jun.2010 Eileen wird Friseurin
Heute war es soweit, der Vertrag wurde unterschrieben. Ich bin total happy dass ich einen tollen Salon mit super netten Mitarbeitern und einer fantastischen Chefin gefunden habe. Alles läuft nach Plan!
Als ich damals mit der Ausbildung zur Maskenbildnerin angefangen habe hätte ich mir nie gedacht, dass ich noch eine Friseurausbildung im Anschluss machen werde. Doch in den letzten Tagen habe ich eine Entscheidung getroffen.
Ich muss sagen, dass Roland Krämer daran nicht ganz unbeteiligt war. Nebenbei habe ich ja im Schloßparktheater gearbeitet. Dort habe ich den Chefmaskenbildner Roland Krämer kennengelernt. Nach mehreren Gesprächen sind wir einmal auf das Thema Friseur gekommen. “Eileen hast du eigentlich auch Friseur gelernt? Das ist nämlich schon wichtig, wenn man einmal mehr vor hat zu erreichen als die ewige Maskenassistenz zu sein, und bedeutsamere Positionen oder Jobs anstrebt.” Hmmm ja, aber noch eine dreijährige Ausbildung dranhängen? Nein niemals. Also habe ich bei der Innung angerufen und die sagten mir, dass ich aufgrund des Abis und der Ausbildung zur Maskenbildnerin auf 1,5 Jahre verkürzen kann. Fantastisch!
Nachdem sich viele immer beschweren wie schwer es doch sei einen Ausbildungsplatz zu finden, habe ich ganz andere Erfahrungen gesammelt. Mein Ablauf: 1. Tag Stellenangebot gesucht, angerufen, Vorstellungsgespräch gehabt. 2. Tag Probearbeiten. 3. Tag Vertrag unterschrieben.
Jetzt muss ich mit meinem Vertrag nur noch zur Innung und mir eine Prüfungsnummer geben lassen, danach zur Schule um die Formalitäten für die Verkürzung und alles Weitere zu klären. Am 1. September geht es dann los. Ich freue mich jetzt schon auf die Gesellenprüfung 2012, denn dann darf ich mich neben der Maskenbildnerin auch noch Friseurin nennen. Mein persönliches Optimum ist es dann auch noch den Meister zu machen. Na mal gucken ob ich das schaffe, drückt mir die Daumen!